Informationen zur Igelschutzkampagne des Kreises RD-ECK

Das Amt Eidertal unterstützt die folgend beschriebene Igelschutzkampagne des Kreises Rendsburg-Eckernförde:

 

Für viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer ein echter Segen: Mähroboter. Sie sorgen dafür, dass der Garten einen gepflegten Eindruck macht, weil der Rasen kurz bleibt. Die Kehrseite der Medaille aber ist, dass die Mähroboter kleine Lebewesen verletzen oder töten können: Igel und Amphibien wie Frösche und Molche können nicht rechtzeitig flüchten, der Bestand an Insekten wird ebenfalls verringert. Viele dieser Tiere sind abends und nachts unterwegs. Ein verletzter Igel macht keine Geräusche und zieht sich ins Unterholz zurück. Verletzungen und ein möglicher Tod bleiben daher oft unbemerkt. Aber Igelschutz lohnt sich: Auf dem Igel-Speiseplan stehen Schädlinge wie Schnecken, Käfer und andere Insekten, die sich gerne an Zier- und Nutzpflanzen zu schaffen machen.

 

So einfach können Sie die Nachteile vermeiden und den Tieren helfen, ohne auf die Arbeitserleichterung durch den Mähroboter zu verzichten:

 

  • Setzen Sie Ihren Mähroboter nur tierfreundlich ein – im Idealfall programmieren Sie ihn so, dass er nur zwischen 10 und 17 Uhr fährt.

  • Kleine Blühinseln bieten Igeln und Insekten dauerhaften und ungestörten Unterschlupf. Ein naturnaher Garten bleibt ein sicherer Lebensraum.

  • Bieten Sie dem Igel ein wenig „Unordnung“ und lassen Sie eine wilde Ecke mit Unterwuchs stehen.

  • Häufiges Mähen kann zu einem hohen Wasserverbrauch führen, denn das Gras wird häufig zu kurz und zu oft gemäht, was in trockenen Sommern zum Problem werden kann.

     

Danke, dass Ihr Garten ein sicherer Ort für kleine Lebewesen ist!

Rücksicht mäht am besten!

 

Igel verletzt? Erste Hilfe für Wildtiere

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Veröffentlichung

Amt Eidertal
Fr, 19. Juni 2026

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